Corona-Krise: Kirche ist aktiv!

Noch immer schränkt das Coronavirus unser Leben, so wie wir es gewohnt sind, ein. Doch etliche Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen sind auch nach den neusten Massnahmen des Bundesrates noch immer möglich. Generell gilt es, stets unter Einbezug der aktuellen epidemiologischen Lage, mit viel Fein- und Verantwortungsgefühl und im Austausch mit der politischen Gemeinde, der Schule und der Kirchgemeinde abzuwägen, ob ein Angebot durchgeführt werden soll. Nicht alles, was im Bereich Kinder- und Jugendarbeit noch erlaubt ist, ist im Einzelfall auch sinnvoll. Grundsätzlich orientieren wir uns am Dachverband Offene Kinder- und Jugendarbeit, DOJ, am Verband offene Kinder- und Jugendarbeit Kanton Bern, VOJA, und am Jugendverband Cevi. Auf unserer Facebook-Site posten wir regelmässig Hinweise zur kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit und zum Thema Schutzkonzepte, Richtlinien und Hygiene- und Abstandsregeln.

Corona-Massnahmen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Kanton Bern

Der Kanton Bern hat die Fachstellen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit als soziale Einrichtungen eingestuft. Angebote im Bereich OKJA sind daher weiterhin möglich. Das Wichtigste in Kürze:

  • Öffnungszeiten: keine Beschränkung
  • Angebote / Gruppengrösse: Für Angebote für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahren gibt es für den Regelbetrieb wie auch für sportliche und kulturelle Aktivitäten keine zahlen- oder flächenmässigen Einschränkungen. Für Angebote für Jugendlichen ab 16 Jahren ist die zur Verfügung stehende Fläche massgebend. Es gilt die Regel: 10 Quadratmeter pro Person, bei Einrichtungen von bis zu 30 Quadratmeter Fläche lediglich 4 Quadratmeter pro Person. Hinweis: Mischen sich die Altersgruppen, so gelten die Regeln für Jugendliche ab 16 Jahren.
  • Im nichtprofessionellen Bereich ist gemeinsames Singen ausserhalb des Familienkreises unzulässig.
  • Es muss eine Zugangsbeschränkung/-kontrolle erfolgen, um sicherzustellen, dass die max. Anzahl an Besucher*innen nicht überschritten wird.
  • Erweiterte Maskenpflicht ab 12 Jahren in Innenräumen und bestimmten Aussenräumen, resp. Bereichen des öffentlichen Raumes.
  • Menschenansammlungen im öffentlichen Raum von mehr als 5 Personen sind verboten.
  • Schutzkonzepte: Alle öffentlich zugänglichen Orte, auch die OKJA-Angebote, müssen über ein Schutzkonzept verfügen.
  • Nachverfolgbarkeit: Es sind Präsenzlisten der anwesenden Personen zu führen und den kantonalen Behörden für das Contact Tracing zur Verfügung zu stellen (14 Tage, Verantwortung der Kantonsärzt*innen).
  • Kiosk-/Barbetrieb und gemeinsam kochen/essen ist nicht mehr möglich. Konsumation von Selbstmitgebrachtem an Tischen mit Abstand und max. 4 Personen pro Tisch aber schon.
  • Vereinsaktivitäten im Mitgliederkreis oder mit namentlich bekannten Personen z. B. im Vereinslokal gelten als private Veranstaltungen.

Corona-Massnahmen in der OKJA im Kanton Bern (VOJA)
Der Dachverband Offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz (DOJ) zu «OKJA und Corona»

Keine physischen Cevi-Jungschar-Aktivitäten bis Ende Februar

Der Cevi Region Bern informiert, dass die aktuellen Massnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus keine physischen Aktivitäten mit Teilnehmenden mehr zulassen. Der Cevi hat den kantonalen Sonderstab kontaktiert und die Bestätigung erhalten, dass auch für Jungschar-Aktivitäten ab 18. Januar die 5-Personengrenze gilt. Von Aktivitäten in Innenräumen ist abzusehen. Je nach Energie im Team und Nachfrage bei Kindern und Eltern, können Cevi@Home-Aktivitäten dazu dienen, mit den Teilnehmenden in Kontakt zu bleiben.
«Aktuelles» des Cevi Region Bern

Auskunft zu den Auswirkungen der Corona-Massnahmen auf die kirchliche Jugendarbeit

Die Beauftragten Jugend der Refbejuso geben gerne weiterführende Auskunft. Ausführungen zu den Bestimmungen finden sich in den «Hilfestellung für Kirchgemeinden» der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn unter der Rubrik «Katechetik und Jugendarbeit». Die aktuelle Version der Hilfestellung (PDF) befindet sich auf der Homepage der Refbejuso.

Leitfaden «Video erstellen» von YouReport

Rafael Bischof von YouReport – dem jungen Filmteam Köniz – hat für alle Interessierte den Leitfaden «Video erstellen» formuliert.
Informationen zu YouReport – dem jungen Filmteam Köniz

Gottesdienst zuhause: Livestream und Video per Smartphone

Der IT-, Social Media- und Video-Fachmann Pascal Steck hat für uns Relevantes zu den Themen «Livestream auf YouTube mit einem Smartphone» und «Videos mit dem Smartphone aufnehmen und verbreiten» aufgelistet. Das Dokument «Livestream und Video per Smartphone» gibt Auskunft. Auf seiner eignen Website stellt er diverse Apps und Hilfsangebote vor. Pascal Steck arbeitet in vielen landeskirchlichen Projekten mit, so zum Beispiel ist er Projektleiter von mittendrin.life – dem etwas anderen Onlinemagazin, liefert seit Jahren die Technik für den Kirchenstand an der BEA und ist Leiter der telebibel.ch.