Corona-Krise: Kirche ist aktiv!

Noch immer schränkt das Coronavirus unser Leben, so wie wir es gewohnt sind, ein. Natürlich sind wir als Kirche davon nicht ausgenommen. Für die kirchliche Kinder- und Jugendarbeit stehen nun Sommerlager und -aktivitäten an. Diese Lager und Aktivitäten sind wertvolle Angebote für Kinder und Jugendliche und können und sollen durchgeführt werden! Wichtig ist, dass bei ihrer Durchführung verantwortungsbewusst mit Risiken umgegangen wird und die geltenden Massnahmen zur Bekämpfung und Vermeidung des Coronavirus berücksichtigt werden. Auf unserer Facebook-Site posten wir regelmässig Hinweise zur kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit und zum Thema Schutzkonzepte, Richtlinien und Hygiene- und Abstandsregeln.

Corona: Weitere Normalisierung und erleichterte Grundregeln

Der Bundesrat hat am 19. Juni 2020 die Aufhebung der ausserordentlichen Lage beschlossen (jetzt besondere Lage, Art. 6 Epidemiegesetz). Die weiteren Lockerungen seit dem 22. Juni 2020 bringen auch für die Kinder- und Jugendarbeit neue Möglichkeiten, ihre gewohnten Angebote unter den Einschränkungen der weiterhin geltenden Massnahmen zu Abstand, Hygiene und Nachverfolgbarkeit wieder aufzunehmen.

Das Wichtigste im Überblick
Prinzipien:

  • Schutz durch Eigenverantwortung der Bevölkerung.
  • Anbieter/Organisatoren wägen Schutzmassnahmen kontextbezogen ab und entscheiden im Rahmen der grundlegenden Regeln eigenverantwortlich.
  • Nachverfolgbarkeit bleibt wichtig und im Fokus.
  • Hygiene- und Abstandregeln gelten weiterhin.

Konkret:

  • Maskenpflicht im ÖV: Ab 6. Juli gilt in der ganzen Schweiz und in allen Verkehrsmitteln eine Maskenpflicht. Nicht betroffen vom Obligatorium sind Kinder im Alter von unter 12 Jahren.
  • Veranstaltungen: Das Versammlungsverbot im öffentlichen Raum ist aufgehoben und Anlässe mit bis 1‘000 Personen sind wieder erlaubt.
  • Schutzkonzepte: Alle öffentlich zugänglichen Orte, daher auch Angebote der Kinder- und Jugendarbeit, müssen über ein Schutzkonzept verfügen.
  • Neue Abstandsregeln: 1.5m zwischen Personen. Keine Unterscheidung mehr nach Altersgruppen in den Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit.
  • Jede Organisation entscheidet je nach Anlass und Aktivität, ob der Abstand eingehalten und die Schutzmassnahmen eingehalten werden können oder nicht.
  • Wenn Abstand und Schutzmassnahmen (Schutzmasken, Plexiglasscheiben) nicht eingehalten werden können, sind Präsenzlisten der anwesenden Personen zu führen und für das Contact Tracing zur Verfügung zu stellen (14 Tage, Verantwortung der Kantonsärzt*innen).
  • Kiosk-/Barbetrieb und gemeinsam kochen/essen ist möglich unter Einhaltung des Branchenschutzkonzepts von Gastrosuisse.
  • Information: Wenn auf Abstands- und Schutzmassnahmen verzichtet wird, müssen die Besucher*innen/Teilnehmenden informiert werden. Das bedeutet, dass bei Auftreten eines positiven Falls alle Kontaktpersonen in Quarantäne müssen. Sie müssen auch über das Sammeln der Kontaktdaten informiert sein. Die Verantwortung dazu liegt bei den Organisationen.

Geltende Hygiene- und Abstandregeln:

  • Abstand halten von 1.5m.
  • Gründlich Hände waschen.
  • In Armbeuge husten und niesen.
  • Besonders gefährdete Personen schützen.

-> Hygiene- und Verhaltensregeln des BAG

Das eigene Schutzkonzept erstellen

Als Basis für das eigene Schutzkonzept kann das  neu angepasste branchenspezifische Rahmenschutzkonzept (PDF) des DOJ, Dachverband Offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz, dienen. Das daraus abgeleitete Schutzkonzept der Kinder- und Jugendanimation Adligenswil (PDF) zeigt auf, wie ein eigenes Schutzkonzept aussehen könnte. Für die Jungschar-Arbeit hat der Jugendverband Cevi Schweiz das «Schutzkonzept für Cevi-Aktivitäten» und die «Checkliste Aktivitäten» erstellt. Auch die Durchführung von Sommerlagern ist, unter Berücksichtigung eines Schutzkonzeptes für Lager, möglich. Der Cevi Schweiz hat ein entsprechendes Konzept, basierend auf den Rahmenbedingungen für «Kultur-, Freizeit- und Sportlager», sowie eine entsprechende Checkliste erarbeitet. Auch der Dachverband Offene Kinder- und Jugendarbeit DOJ hat Richtlinien für Sommerlager publiziert.

 

 

HIPHOP CENTER BERN: Kurse und Trainings finden wieder statt!

Seit der Kalenderwoche 20 finden die Kurse und Angebote im HipHop Center Bern wieder statt. Die Wiederöffnung des subkulturellen Jugendzentrums findet unter Einhaltung der Schutzvorkehrungen und mittels Schutzkonzept statt. So trainieren maximal 5 Tänzerinnen und Tänzer zusammen und bilden dabei fixe Tanz-Crews. Die Bodenmarkierungen helfen, die Abstände einzuhalten. Auf Körperkontakt wird verzichtet. Ausserdem wird der Raum regelmässig gelüftet und gereinigt. Häufiges Händewaschen gilt für alle im Center. Die Rapperinnen und Rapper trainieren hinter einer Glaswand. Ihre Mikrophone werden vor jedem Wechsel gereinigt. Beim KIDS-HIPHOP-KURS benötigt es eine Voranmeldung. Die Kinder kommen dann selbständig ins Center oder werden von ihren Eltern nur bis zum Eingang begleitet, da eine Vermischung der Altersgruppen nicht stattfinden darf.  Alle stattfindenden Angebote und Kurse sind www.hiphopcenter.ch publiziert. Bei Fragen oder Unklarheiten sind die Center-Mitarbeitenden unter der Nummer 031 511 21 14  oder per Mail: info(at)hiphopcenter.ch erreichbar.

Mobile Boten - Gegenseitige Solidarität in der Kirchgemeinde

Spontan ist eine Hilfeleistung für Kirchgemeinden entstanden. Damit die Mitmenschen, die einer Risikogruppe angehören, sich beispielsweise nicht mehr um den Einkauf kümmern müssen und sollen, können dies Jugendliche und/oder junge Erwachsene für sie erledigen. Mit der neu entstandenen Plattform wollen die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn den Kirchgemeinden eine pragmatische Unterstützungshilfe zur Verfügung stellen. Melden Sie Ihre Kirchgemeinde an.
Weitere Informationen

FUN@HOME

Die Jugendarbeit der Reformierten Kirchgemeinde Wasseramt bieten ihren Kids und Teens in den Zeiten der ausserordentlichen Lage etwas Spass und Abwechslung mit dem Projekt «Fun@home». Von der Jugendarbeiterin Rebekka Matter gibt es für jeden Tag – von Montag bis Freitag – eine Tagesaufgabe, welche auf der Internetsite sowie in den Sozialen Medien publiziert wird. Wer Lust und Zeit hat, kann die Tagesaufgabe lösen. Bereits konnte so ein Rezeptbuch und eine Liste mit Film- und Büchertipps zusammenstellt werden. Die Resultate stehen auf dem Internetauftritt der Kirchgemeinde als Download zur Verfügung.
FUN@HOME auf Weltreise
Während den Frühlingsferien geht das Projekt «Fun@home» auf Weltreise! An jedem Werktag wird ein anderes Land besucht und eine landestypische Tagesaufgabe gestellt. www.ref-wasseramt.ch/jugendarbeit
www.facebook.com/jugendarbeit.wasseramt
Für alle Weltreisende: Der Länderpass zum Ausdrucken und Ausfüllen. Die Eltern können jeweils bei erfolgreich absolvierter Tagesaufgabe den Besuch im entsprechenden Land visieren. Weltreise-Laenderpass von «fun@home» (PDF)
Die Jugendarbeit der Reformierten Kirchgemeinde Wasseramt hat eine Liste mit Aktivitätstipps für Familien für den Zeitraum der Frühlingsferien 2020 online veröffentlicht: Ferientipps von «fun@home» (PDF)

«Beim Namen nennen …»

Das zweite Wochenende ohne Gelegenheit zu Direktbegegnung und Sonntagsgottesdienst – in Folge der Corona-Pandemie. Kurze Betrachtung per Video von Pfarrer Christoph Jungen aus der reformierten Kirche Stettlen vom 28. März 2020: Ist der Coronavirus einfach ein lästiger Käfer? Oder machen wir ein kleines, stummes, stilles Virus zu einem Götzen? Wie wir von etwas reden – in menschlicher Sprache, in menschlichen Bildern – hat Bedeutung.

«Angst u Liebi i schwierige Ziite»

Die Corona-Pandemie macht Angst. Gibt es Mittel dagegen? Ist Mut das, was jetzt gefragt ist? Und: Was heisst Liebe in schwierigen Zeiten?
Online Kurz-Predigt von Pfarrer Christoph Jungen aus der reformierten Kirche Stettlen vom Sonntag, 22. März 2020.


Reformierte Medien lancieren Verzeichnis für digitale Angebote

Wie erreichen Kirchgemeinden ihre Mitglieder, wenn keine Gottesdienste, ja nicht einmal mehr Besuche stattfinden dürfen? Die neue Plattform der Reformierten Medien bietet eine Auflistung digitaler Angebote von Kirchgemeinden wie Live-Streams, Podcasts oder Aufzeichnungen. Ausserdem listet die Plattform Hilfestellungen und Tutorials auf. Diese unterstützen Kirchgemeinden beim Aufbau von digitalen Angeboten. In den Links werden technische Fragen beantwortet und inhaltliche Denkanstösse gegeben. Zudem wird auf wichtige Überlegungen hingewiesen.
ref.ch/digitale-kirchen
Artikel «Kirchgemeinden gehen in die Streaming-Offensive» auf ref.ch

Leitfaden «Video erstellen» von YouReport

Rafael Bischof von YouReport – dem jungen Filmteam Köniz – hat für alle Interessierte den Leitfaden «Video erstellen» formuliert.
Informationen zu YouReport – dem jungen Filmteam Köniz



Gottesdienst zuhause (I): Livestream und Video per Smartphone

Der IT-, Social Media- und Video-Fachmann Pascal Steck hat für uns Relevantes zu den Themen «Livestream auf YouTube mit einem Smartphone» und «Videos mit dem Smartphone aufnehmen und verbreiten» aufgelistet. Das Dokument «Livestream und Video per Smartphone» gibt Auskunft. Auf seiner eignen Website stellt er diverse Apps und Hilfsangebote vor. Pascal Steck arbeitet in vielen landeskirchlichen Projekten mit, so zum Beispiel ist er Projektleiter von smas.ch – dem anderen Adventskalender, liefert seit Jahren die Technik für den Kirchenstand an der BEA und ist Leiter der telebibel.ch. Den Filmclip «Creat your Video» hat er für smas.ch erstellt.